Glossar

Skalierung

Skalierung und Skalierbarkeit – was ist der Unterschied?

Skalierung geht auf das lateinische Wort „scalae“ für Treppe oder Leiter zurück. Grundsätzlich bedeutet der Begriff eine Anpassung an veränderte Maßstäbe, also eine Größenveränderung.

Unter Skalierbarkeit versteht man dementsprechend die Fähigkeit zu wachsen oder zu schrumpfen, je nach Erfordernis.

Wie macht man eine Skalierung?

Je nach Kontext erfordert eine Skalierung unterschiedliches Vorgehen.

Will man z. B. eine Pixelgraphik skalieren, werden künstlich erzeugte Pixel hinzugefügt, was oft zu Qualitätsverlust und Unschärfe führt. Vektorgraphiken können dagegen beliebig skaliert werden, indem der Algorithmus angepasst wird.

Im IT-Bereich skaliert man entweder durch das Schaffen von mehr Ressourcen (Scale in) oder das Hinzufügen weiterer Instanzen (Scale out). So kann etwa eine Datenbank auf die Menge der Anfragen skaliert werden, damit sie durchgehend effektiv und schnell funktioniert.

Was bedeutet es, ein Unternehmen zu skalieren?

In der Betriebswirtschaft bedeutet Skalierung, dass ein Unternehmen wächst, ohne dass dafür größere Investitionen oder höhere Fixkosten notwendig sind. Dadurch steigt sowohl der Umsatz als auch der Gewinn des Unternehmens.

Skalierbarkeit meint in diesem Zusammenhang die Expansionsfähigkeit eines Geschäftsmodells.

Wann ist ein Unternehmen skalierbar?

Um ein Unternehmen besonders gut skalieren zu können, verfügt das Geschäftsmodell idealerweise über folgende Merkmale:

  • Geringes Anlagevermögen („Asset light“)
  • Keine oder wenig physische Kapazitätsgrenzen durch Produktionsanlagen oder begrenzte Ressourcen
  • Niedrige Fixkosten
  • Hoher Anteil an variablen Kosten
  • Weitestgehende Automatisierung von Prozessen und Abläufen
  • Expansion in andere Länder und Märkte
  • Starke Marketing- und Vertriebsstrategien

Wie skaliert man ein Unternehmen?

Um ein Unternehmen erfolgreich zu skalieren, werden die bisher genutzten Verfahren, Arbeitsweisen und Prozesse untersucht, analysiert und optimiert. Das umfasst sowohl klassisches Arbeiten wie auch agile Arbeitsmethoden. So spricht man von „agiler Skalierung“, wenn das agile Arbeiten einzelner Teams auf die gesamte Organisation des Unternehmens skaliert wird. Durch entsprechende Modifizierungen entsteht eine lernende Organisation, die sich stets weiterentwickeln und effizienter werden kann. So individuell wie jedes Unternehmen ist, so individuell ist auch die jeweilige agile Skalierung.

Erfolgreiche Skalierung mit cplace

In Skalierungsphasen benötigen Unternehmen die passende technische Unterstützung. Flexible Softwareplattformen, wie beispielsweise cplace, lassen sich nach Bedarf an veränderte Anforderungen anpassen, z.B. durch

  • Erweiterung der fachlichen Einsatzbereiche mit Hilfe eines modularen Baukastensystems
  • Anpassung der Anwenderzahlen bei stabiler Performance
  • Abstimmung auf veränderte Projektumfänge oder Projektanforderungen mit Hilfe von No-Code, Low-Code und Pro-Code

Zudem unterstützt cplace Unternehmen bei der agilen Skalierung (Ausweitung agiler Vorgehensmodelle über die Einzelteamebene hinaus).

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